Aktuelles - Eintracht-Wickrathberg

GV "Eintracht" Wickrathberg 1863

GV "Eintracht" Wickrathberg 1863

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Aktuelles

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Herbstkonzert des GV "Eintracht" Wickrathberg 1863 in der evangelischen Kirche am 27.10.2018
Das Konzert begann um 19:00 Uhr. Kurz nach dem Einlass um 18:30 Uhr waren alle Plätze besetzt. Dafür wurde den erwartungsvollen Besuchern aber auch ein tolles Konzert geboten. Jochem Enzenmüller, Vorsitzender der rührigen Sänger, sorgte mit seiner lockeren Moderation zunächst für die richtige Einstimmung und schließlich für die erklärende Begleitung.
Die "Eintracht" begann mit zwei geistlichen Werken: „Lobt den Herrn der Welt“(Purcell) sowie „Klänge der Freude“ (Elgar), Solist: Manfred Kissel. Beide Stücke wurden von Chorleiter Heinz-Josef Fröschen an der Orgel sowie Waldemar Jankus mit der Trompete begleitet. A capella folgte „die Nacht“ von Schubert.

Kairschan Scholdybajew
, hervorragender Tenor am Theater in Mönchengladbach, beeindruckte mit   dem gefühlvollen Ave-Maria von Gaccini sowie der Arie des Loris aus der Oper Fedora von Giordano. Begleitet wurde K. Scholdybajew von seiner Ehefrau Indira Farabi, Dozentin an der Robert-Schumann Hochschule für Musik, am Klavier. Zusammen mit W. Jankus und Indira Farabi sang K. Scholdybajew dann: Panis Angelicus / C. Frank. Waldemar Jankus brillierte danach mit dem Stück: The Maid of he Mist.  Einem Sänger von den Bühnen ist es anzusehen, wenn er Stücke aus dem Theater lebendig werden lässt. So torkelte K. Scholdybajew, scheinbar betrunken durch die Kirche und sang die „Kleinzack Arie“ aus Hoffmanns Erzählungen.

In der Pause luden die Sänger in das direkt nebenan liegende Gemeindehaus ein.

Im zweiten Teil des dörflichen Konzertes begann Waldemar Jankus, gebürtiger Litauer und der Trompete verschrieben, mit dem Säbeltanz von Chatschaturjan. Ein ebenso rasantes, wie anspruchsvolles Stück, das viel Beifall fand. Zwei kasachische Lieder über die Liebe und die Jugend überbrachte K. Scholdybajew gesanglich den Zuhörern. Lebendig und mit viel Einfühlungsvermögen meisterte er diese Stücke.
 
Die "Eintracht" schloss sich gefühlvoll, begleitet von I. Farabi und W. Jankus mit „The Rose“ an, gefolgt von A. Lloyd Webbers“ Schau, was Liebe ändern kann. Indira Farabi demonstrierte eindrucksvoll mit einem „Scherzo“ ihr Können am Klavier. Berauschend schnell, virtuos und dabei grazil, spielte sie sich in die Herzen der Zuhörer, welche sich mit anhaltendem Applaus bedankten. Torna a Sorrento von Kairschan Scholdybajew gesungen, erfreute die Zuhörer, Dieses neapolitanische Volkslied war vielen durch L. Pavarotti bekannt. Der Gefangenenchor mit der "Eintracht" löste die ersten Bravo Rufe aus. Als weiteres Lied erklang die “Landerkennung“ von Grieg (Solo: Manfred Kissel).

Heimweh von Freddy sowie ein längeres Udo Jürgens Medley vom Männerchor gesungen beendeten den offiziellen Teil des Konzertes.  Als Zugabe folgte dann noch: New York, New York sowie durch K. Scholdybajew: Funiculi, Funicula. Langanhaltender, stehender Applaus bewies, dass das Konzert wieder ein großer Erfolg und zugleich auch ein stimmungsvoller Abend war.

Es bleibt die Erinnerung an ein sehr schönes, vielfältiges und musikalisch anspruchsvolles Konzert, an einfühlsame und virtuose Solisten, das im nächsten Jahr, in anderer Zusammensetzung, aber in der Tradition, fortgeführt wird. Termin ist der 09. November 2019.

(Quelle: Bericht und Foto von Jochem Enzenmüller)

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